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Bibliotheken
 
Da es sich bei der Finanzökonomie um eine interdisziplinäre wissenschaft-
liche Disziplin handelt, gibt es viele Überschneidungen mit anderen Wissen-
schafts- und Forschungsgebieten. An welcher deutschen Hochschule oder in welcher deutschen Bibliothek, die Dienste im Internet anbietet, eine Recherche sinnvoll ist, richtet sich daher nach dem individuellen Informationsbedarf bzw. Suchthema.

Bibliothek des PFI Private Finance Institute / EBS Finanzakademie
Die Bibliothek des PFI Private Finance Institute / EBS Finanzakademie in Oestrich-Winkel besitzt einen der größten Bestände zur Finanzökonomie, zum Financial und Estate Planning und zum Private Wealth Management in Deutschland. Es handelt sich dabei um eine Präsenzbibliothek.
Online-Medienkatalog

Die Deutsche Bibliothek
Die Deutsche Bibliothek ist die zentrale Archivbibliothek und das national-
bibliografische Zentrum der Bundesrepublik Deutschland und erfüllt die Funktion einer Nationalbibliothek. Sie ist für das Sammeln, Erschließen und bibliografische Verzeichnen der deutschen und deutschsprachigen Literatur ab 1913 zuständig. Jeder gewerbliche oder nicht gewerbliche Verleger in der Bundesrepublik Deutschland ist verpflichtet, von seinen Veröffent-
lichungen zwei Pflichtexemplare kostenlos an die Deutsche Bibliothek abzuliefern. Ablieferungspflichtig sind sowohl herkömmliche Veröffent-
lichungen in Papierform als auch Mikroformen, Tonträger und physisch verbreitete elektronische Publikationen (z. B. CD-ROM). Seit dem 1. Juli 1998 werden auch digitale Netzpublikationen gesammelt. Demnach findet sich jede Veröffentlichung, die seit 1945 in Deutschland erschienen ist, in der Deutschen Bibliothek.

Der Karlsruher Virtuelle Katalog (KVK)
Ein Garant für effektive Recherche ist der Karlsruher Virtuelle Katalog (KVK). Er wurde an der Universitätsbibliothek Karlsruhe entwickelt und beinhaltet ein Meta-Suchinterface für internetbasierte Bibliotheks- und Buchhandelskataloge weltweit. So durchsucht er beispielsweise die Deutsche Bibliothek Frankfurt am Main, den Bayerischen, Hessischen und Südwestdeutschen Bibliotheksverbund genauso wie den britischen Verbundkatalog COpac, die Online-Kataloge der französischen und der spanischen Nationalbibliothek sowie der Library of Congress, den des Buchgrossisten Koch, Neff & Oetinger und der amerikanischen Webbuch-
handlung amazon.com. Zusammen weisen diese Kataloge die Standorte von rund 75 Millionen Büchern und Zeitschriften nach. Was man in einer normalen Bibliothek nicht findet, sollte spätestens hier auftauchen. KVB.

Google Print
Als Pilotprojekt gilt die neue Suchmaschine Google Print. Mit großem Aufwand versucht Google zurzeit 15 Millionen Bücher aus amerikanischen und englischen Bibliotheken zu digitalisieren, um deren Inhalte für die Volltextrecherche im Internet nutzbar zu machen. Es ist nicht vorgesehen, dass komplette Bücher kostenlos gelesen werden können, sondern alle Begriffe des Werks sollen auffindbar sein und im Kontext der entsprechenden Textpassage angezeigt werden. Der Leser hat nicht die Möglichkeit, beliebig vor- und zurückzublättern. Auch die Möglichkeit des Ausdruckens soll unterbunden werden. Sowohl Bibliotheksstandorte als auch alle Bezugsquellen eines gefundenen Titels - Sortimente, Online-Buchhandel und WEBSites des Verlags - werden angegeben.

Deutsche Digitalisierungsprojekte
In Deutschland arbeiten seit einigen Jahren das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Digitalisierungszentrum München(MDZ) und das Digitalisierungszentrum Göttingen(GDZ) an der elektronischen Aufbereitung von Bibliotheksbeständen. Über das reine Digitalisieren hinaus sollen hier die Buchinhalte so  nachbearbeitet werden, dass mit Hilfe von Volltextsuche und Registerrecherche das wissenschaftliche Arbeiten an den Texten erleichtert wird. Zurzeit arbeiten die Digitalisierungszentren an leistungsfähigen Modellen für die Bereitstellung der Daten im Internet. Mit der gerade im MDZ eingerichteten neuen "Digitalisierungsstraße" soll die Voraussetzung geschafft werden, auch dem von Google vergleichbare Großprojekte zu realisieren.

 
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  Die Bibliothek der
EBS Finanzakademie steht Teilnehmern an Programmen der Akademien, aber auch Dritten, insbesondere Doktoranden, nach telefonischer Anmeldung i.d.R. während der Bürozeiten zur Verfügung.
 
 
  Teilnehmer an Weiter-
bildungsprogrammen der EBS Finanzakademie haben im EBS.Net, dem Extranet als Online-Ergänzung zum Studium, Zugriff auf den Online-Katalog der Bibliothek der EBS Finanzakademie.
 
 
 
 
  Online-Katalog