| Financial Planning ist ein systematischer Planungsprozess, der Kunden helfen soll, ihre finanziellen Ziele zu konkretisieren und unter Berücksichtigung der finanziellen, rechtlichen, persönlichen und familiären Ausgangslage sowie externer Rahmenbedingungen optimal zu erreichen.
Losgelöst von den Zwängen des reinen Produktverkaufs ist Financial Planning ein wichtiges Instrument zur Kundenakquisition und -bindung. Untersuchungen belegen, dass Financial Planning innerhalb des ersten Jahres zu einer nachhaltigen Renditesteigerung führt, bezogen auf das Nettogesamtvermögen, der Nettovermögenszuwachs für einen durchschnittlichen Kunden im gehobenen Privatkundensegment beträgt knapp 10.000 Euro.
Auch für den Berater lohnt sich die Investition in Financial Planning, da er über einen Kundenbetreuungszeitraum von fünf Jahren einen durch- schnittlichen Mehrertrag von über 20.000 Euro je Kunde erzielen kann. Insgesamt wird sich der Financial Planning-Markt in Deutschland in den nächsten Jahren sehr dynamisch entwickeln und weitere Kunden- und Marktsegmente erobern.
Die EBS Finanzakademie hat seit ihrer Gründung die Marktentwicklung im Financial Planning begleitet und unterstützt. Sie hat mehrere Forschungsprojekte über die Wünsche gehobener Privatkunden, über Kundenzufriedenheit und Beratungsqualität sowie über Produkt-nutzungsverhalten durchgeführt.
Das Ergebnis ist das zweistufige Kontaktstudium Finanzökonomie. Hier wird der ganzheitliche Beratungsansatz des Financial Planning geschult. Es werden verschiedene wirtschaftswissenschaftliche Disziplinen mit anderen Fachgebieten, die die Kundenwünsche in unterschiedlichen Lebensphasen in den Mittelpunkt stellen, wie etwa die Haushaltswissenschaft, die Soziologie oder die Psychologie, vernetzt. Für den Abschluss des Weiterbildungs- studiengangs wurde deshalb ein Begriff geprägt, der die dahinterstehende Philosophie verdeutlicht: Finanzökonom (EBS). |